Es ist der Star auf jedem Grillfest: Halloumi. Doch während Fleisch und Gemüse perfekt gelingen, endet der zypriotische Grillkäse oft als schwarzer, bitterer Klumpen. Der Schuldige? Ein Fehler, den fast jeder macht.

Der Mythos der Ölmarinade

Die meisten von uns haben gelernt: Alles, was auf den Grillrost kommt, muss vorher in Öl eingelegt werden. Bei Halloumi ist genau diese übliche Ölmarinade ein fataler Fehler. Wenn das in Öl getränkte Käsestück auf die heißen Kohlen oder den Gasgrill trifft, passiert Folgendes: Das Öl erreicht in Sekundenschnelle seinen Rauchpunkt. Es verbrennt, sorgt für Stichflammen und hüllt den Käse in eine bittere, schwarze Rußschicht, noch bevor das Innere überhaupt weich werden kann.

Die Lösung: "Dry-Grilling" für die perfekte Kruste

Grill-Profis setzen auf eine völlig andere Methode, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint: Grillen Sie den Halloumi komplett trocken!

  • Trockentupfen: Nehmen Sie den Käse aus der Verpackung und tupfen Sie ihn mit Küchenpapier sorgfältig trocken.
  • Sauberer Rost: Legen Sie den trockenen Käse bei mittlerer bis hoher Hitze auf einen sauberen Grillrost.
  • Geduld: Warten Sie, bis sich der Käse von selbst vom Rost löst. Das ist das Zeichen, dass er eine perfekte, goldbraune Kruste gebildet hat.

Geschmack kommt nach dem Grillen

Müssen Sie nun auf Knoblauch, Kräuter und Chili verzichten? Keineswegs! Der Trick besteht darin, den Halloumi nach dem Grillen zu marinieren. Mischen Sie ein herrliches Dressing aus hochwertigem Olivenöl, frischen Kräutern, Zitrone und Knoblauch. Sobald der heiÑe Käse vom Grill kommt, wird er in diese Mischung getaucht oder großzügig damit bepinselt. Der warme Käse nimmt die Aromen sofort auf, ohne dass etwas verbrennt.

Probieren Sie es beim nächsten Barbecue aus – Ihr Halloumi wird außen knusprig, innen himmlisch weich und schmeckt besser als je zuvor!

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